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„Wir und die EU“ – „NOI e l’UE“ - Teil 2

„Wir wollen die Orte und Institutionen kennenlernen, wo europäische Gesetze gemacht werden, die unser Leben jeden Tag beeinflussen“ – nicht mehr und nicht weniger war der Wunsch einer hochmotivierten Schülergruppe der HAK und HTL Spittal/Drau. Im Sinne des Mottos der EU „In Vielfalt geeint“ wurde die Reise nach Brüssel gemeinsam mit der italienischen Partnerschule ITC Scaruffi Levi Tricolore aus Reggio Emilia durchgeführt.

Bereits in der Woche vor Ostern haben sich Fabio Allmayer, Armin Bodner, Roland Hulan, Chiara und Fabio Lambert, Michael Mitterer, Nina Nestler und Lena Scurek gemeinsam mit den für das Erasmusplus Projekt verantwortlichen Professorinnen Christina Kendi und Marion Koch-Hipp und den in der HAK Spittal anwesenden italienischen Partnerschülern mit aktuellen EU-Themen und den EU-Institutionen beschäftigt. Die Vorfreude und die Erwartungen an die Reise in die europäische Hauptstadt waren auf allen Seiten dementsprechend hoch.

Und sie wurden nicht enttäuscht. Schon am ersten Tag in Bruxelles erlebte das junge Erasmusplus Team im Europäischen Parlament eine höchstpersönliche Diskussionsrunde mit dem ersten Vizepräsidenten des Europaparlaments Othmar Karas. Dabei brachte er den Jugendlichen nicht nur seine Ansicht zur Wichtigkeit des Zusammenhalts der EU-Mitgliedstaaten näher, sondern es entstand auch eine Diskussion rund um das brandaktuelle Thema Neutralität. Weiteres Highlight des Besuchs im Europaparlament war die Führung im großen Sitzungssaal des Parlaments. Dabei beeindruckte vor allem die Tatsache, dass im Parlament 24 Amtssprachen gesprochen und bei jeder Sitzung von bis zu 800 Dolmetschern simultan übersetzt werden.  

Wie Gesetze entstehen und wie sich die EU finanziert erfuhr die internationale Schülerschar (jeweils in der Muttersprache) am nächsten Tag in der Europäischen Kommission. Abgesehen vom Inhalt des Vortrags war der riesige Komplex des Berlaymont Gebäudes, in dem sich der Hauptsitz der Europäischen Kommission befindet, mindestens genauso faszinierend wie die Ausführungen zum EU-Haushalt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im EU-Viertel, bei dem ein ehemaliger EU-Abgeordneter auf das Erasmusplus Team aufmerksam geworden ist und ihnen Interessantes aus seinem politischen Leben erzählt hat, beschäftigte sich die Spittaler Schülergruppe im Haus der europäischen Geschichte mit der gemeinsamen Vergangenheit der 27 Mitgliedstaaten. Dabei konnten Originalfotos entdeckt werden, die schon aus den Schulbüchern bekannt waren.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der sehr herzliche Empfang im Kärntner Verbindungsbüro. Den Kärntner SchülerInnen wurde in einem lebendigen Vortrag die Arbeitsweise der EU-Institutionen nähergebracht, sowie anhand des LEADER-Projekts „Katschberger Adventweg“ das System der EU-Förderungen geschildert. Auch höchstaktuelle Themen wie die Klimakrise und die Situation in der Ukraine aus EU-Sicht wurden beleuchtet.

Vollgepackt mit dem Wissen der vergangenen Tage konnten die jungen Europäer noch am selben Tag im Parlamentarium an diversen Abstimmungen zu aktuellen EU-Themen teilnehmen und im nachgebauten Sitzungssaal die Rolle eines EU-Abgeordneten einnehmen.

Der Besuch eines Schokolademuseums, der (tägliche) Verzehr von Fritten und belgischer Schokolade, die Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Grand Place, Manneken Pis und Königspalast durften bei dieser Reise ebenso wenig fehlen, wie ein Tagesausflug nach Antwerpen samt Stadtbesichtigung mit einem Reiseführer. Die zweitgrößte Hafenstadt Europas bezauberte die Jugendlichen mit seiner nordischen Schönheit, seiner faszinierenden Geschichte, einem der schönsten Bahnhöfe der Welt, der gewaltigen Kathedrale und nicht zuletzt mit dem Zoo.

Die kleine, internationale Reisegruppe hat auf dieser Reise sehr eindrucksvoll erlebt, wie die EU funktioniert, welch schönes Gefühl es ist, Europäerin und Europäer zu sein und dass die Zusammenarbeit unter so vielen Ländern nicht selbstverständlich ist. Beeindruckt von der gelebten Mehrsprachigkeit in Brüssel ist vielen auch bewusst geworden, dass gute Sprachkenntnisse viele Türen öffnen können. In diesem Sinne heißt es nun fleißig italienisch lernen, denn die dritte und letzte Mobilität des Erasmusplus Projekts „WIR und die EU“ – „NOI e l’UE“ führt das junge österreichische Team bereits Ende Mai zur italienischen Partnerschule nach Reggio Emilia.

Prof. Marion Koch Hipp & Prof. Christina Kendi

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